Ein Nachbar von uns hatte sich einen Dobermannrüde namens Jasco gekauft. Er ging 3 mal täglich mit ihm Spazieren. Ich führte ihn auch Spazieren und manchmal hatten wir auch unsere Zärtlichen Momente. Er war ein sehr lieber Hund, nie hätte er jemandem was zu leide getan. So vergingen dann 7 Jahre und ich kam zum Nachbar um Jasco abzuholen. Der gab mir die Leine und war sehr traurig, ich fragte nach dem Grund, er sagte der Jasco hat einen Tumor im Kopf. Ich hielt inne, denn das traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Das darf doch nicht war sein sagte ich und fragte auch wieso? Der Nachbar sagte das kann einfach kommen ohne Grund.
Ich ging dann mit ihm Spazieren und auch die Zärtlichkeit liess er nicht aus, als wir bei unserem Plätzchen ankamen, nur war er etwas abgewannt. Wenn er kein Hund gewesen wäre hätte man denken können er beschäftigt sich mit seiner Krankheit und ist abgelenkt. Ich ging dann wieder nach Hause mit ihm und einige Wochen später verschlimmerte sich seine Krankheit, der Tumor wurde Grösser und auch der Kopf hing ihm schief. Der Nachbar sagte zu mir er müsse ihn demnächst einschläfern, weil er wegen des Tumors bösartig werden könne. Er war aber ausser der Krankheit wie sonst ein lieber Kerl. Ich sagte wann denn? Er sagte morgen nachmittag und wir fingen beide an zu weinen. Ich fragte ihn ob wir den Spaziergang gemeinsam machen wollen er sagte sehr gerne und wir gingen los. Ich merkte das Jasco es merkte dass etwas geschieht mit ihm. Als wir bei der Unterführung standen rannte Jasco wie ein verrückter den Hügel hoch und blieb mitten auf den Schienen stehen. Der Nachbar sagte oh mein Gott der Zug mir fuhr es kalt den Rücken runter und obwohl ich wegen meines Rückenleidens nicht gut rennen konnte, vergass ich meine Schmerzen und rannte los und schrie Jasco nein nein tus nicht geh weg da, ich rannte was das Zeug hält und immer wieder schrie ich weinend, Jasco nein....doch da kam der Zug es ertönt ein schrill der Lockpfeife, ein dumpfer Schlag und Jasco wurde vom Zug erfasst. Der Lockführer hielt an und stieg kreidebleich von der Lock. Er sagte stockend mit trauriger stimme wenn ich das nicht mit eigenen Augen gesehen hätte würde ich das nicht glauben. Ja Jasco hat sich das Leben genommen, er wusste was auf ihn zukam. Ich ging zu ihm er war sofort tot. Ich streichte ihm über den Blutenden Kopf und weinte bitterlich, als ich eine Hand auf meinem Rücken spürte, ich drehte mich um es war mein Nachbar mit Tränen in den Augen. Er sagte komm gehen wir nach Hause und begraben Jasco im Garten würdig, er hat’s verdient. Ich sagte schluchzend ja das hat er. Mein Nachbar hat bis heute nach 10 Jahren kein Hund mehr gekauft er kann Jasco einfach nicht ersetzen, obwohl er sich schon lange vom Schicksal erholt hat. Diese Geschichte widme ich Jasco, wir lieben Dich.